EHC Burgdorf: Kür verpasst – Pflicht erfüllt

EHC Burgdorf – Wil 4:5 (1:3, 2:0, 1:2)

Tore: 16. 0:1. 17. 0:2. 18. 0:3. 20. Grossenbacher 1:3. 21. Colin Mosimann 2:3. 27. Leon Mosimann 3:3. 47. 3:4. 59. Moser 4:4. 60 (59:48) 4:5.

Küssnacht a.R. – EHC Burgdorf 3:5 (1:2, 1:2, 1:1)

Tore: 3. Grossenbacher 0:1. 9. 1:1. 18. Leon Mosimann 1:2. 21. 2:2. 27. (26:51) Colin Mosimann 2:3. 28. (27:45)  Wyer 2:4. 51. 3:4. 60. (59:28) Bassin 3:5.

Die letzte Wettkampfwoche vor den Festtagen verlief für den EHC Burgdorf im Rahmen der Erwartungen: Als Aussenseiter 4:5-Heimniederlage gegen Leader Wil, als Favorit 5:3-Auswärtserfolg in Küssnacht am Rigi.

Gegen die Ostschweizer erlebte der EHCB am Mittwoch ein veritables Wechselbad der Gefühle mit leider ebenso ärgerlichem wie unglücklichem Ausgang. Zwar gingen die anfänglich überlegenen Gäste innert 138 Sekunden mit 3:0 in Führung, doch machten das sich im Laufe der Partie deutlich steigernde Burgdorf diese durch Grossenbacher (20.), Colin Mosimann (21.) und Leon Mosimann (27.) wieder wett. Und später gelang Captain Roy Moser nach dem nächsten Rückstand (47./3:4) knapp zwei Minuten vor Schluss der neuerliche Ausgleich. Weil aber den Ostschweizern zwölf Sekunden vor Schluss doch noch der Siegtreffer glückte, stand das einmal mehr aufopfernd kämpfende Heimteam schlussendlich doch ohne etwas Zählbares da.

Aber auch am Samstag war der Weg zum Erfolg beim Tabellenvorletzten alles andere als ein Spaziergang. Zwar gerieten die Emmentaler nie in Rückstand, konnten sich aber auch nie wirklich vom Gegner absetzen. Die drei ersten EHCB-Torschützen waren die gleichen wie drei Tage zuvor: Grossenbacher (3./1:0), Leon Mosimann (18./2:1) und Colin Mosimann (27./3:2). Zwar gelang Sebastian Wyer 54 Sekunden danach erstmals eine Zweitoreführung, aber nachdem das Heimteam neun Minuten vor Schluss wieder auf 3:4 herankam, gelang Luca Bassin die endgültige Entscheidung erst 32 Sekunden vor Schluss.

In der Tabelle bleibt die Situation wegen der unterschiedlichen Anzahl Spiele unübersichtlich. Fakt ist aber, dass der EHC Burgdorf nach der Festtagspause ab dem 7. Januar – um 20.15 Uhr zuhause gegen Argovia – in den drei verbleibenden Quali-Spielen innert acht Tagen gegen direkte Strichkampf-Konkurrenten wohl mindestens sechs Punkte benötigen wird, um sicher die Top-6-Masterround zu erreichen.

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