EHC Burgdorf – Reinach 7:2 (2:0, 2:1, 3:1)
Tore: 5. Gautschi 1:0. 7. Bassin 2:0. 27. Grossenbacher 3:0. 31. 3:1 40. (39:20) Moser 4:1. 41. (40:58) 4:2. 49. Leon Mosimann 5:2. 53. Brotschi 6:2. 56. Leon Mosimann 7:2.
EHC Burgdorf – Prättigau-Herrschaft 2:1 n.P. (1:1, 0:0, 0:0, 1:0)
Tore: 4. Gautschi 1:0. 6. 1:1.
Chapeau, der EHC Burgdorf hat dem Druck im Strichkampf gegen Reinach standgehalten und am Mittwoch dank einem letztlich klaren 7:2-Heimsieg die ersten Saisonziele – das Erreichen der Top-6-Masterrounde und damit auch bereits der Playoffs – erreicht.
Gegen die Aargauer zeigte das Team von Headcoach Martin Muralt von Beginn weg, dass es nicht nur den noch fehlenden einen Punkt, sondern alle drei Zähler anstrebt. So gingen die Einheimischen früh mit 2:0 in Führung und erhöhten diese in der 27. Minute gar auf 3:0. Obwohl Reinach seinen Rückstand danach zweimal wieder auf zwei Treffer verkürzen konnte, sorgten Topskorer Leon Mosimann (2) und Nico Brotschi mit weiteren Toren schliesslich für ein klares Verdikt.
Weiter ging es bereits im Samstag mit dem Heimspiel gegen Prättigau-Herrschaft, den Drittplatzierten. Jari Gautschi brachte die Burgdorfer früh 1:0 voran, doch gelang den Bündnern umgehend wieder der Ausgleich. In der Folge hatten beide Teams weitere gute Chancen, doch stand es auch nach 65 Spielminuten immer noch 1:1 und musste ein Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Und wenig verwunderlich verlief auch dieses spannend. Die Gäste gingen mit dem vierten Versuch in Führung. Kurz danach stand Michael Ruch mit dem fünften Burgdorf-Penalty unter Zugzwang – und reüssierte ebenso wie wenig später Colin Mosimann mit dem Siegestreffer.
Dank diesem bereits wieder fünften Sieg in Folge schlossen die Burgdorfer in der Tabelle zum drittplatzierten Prättigau-Herrschaft auf und liegen vier Runden vor Schluss fünf Punkte vor Bellinzona (5.). Das Verteidigen des Platzes in den Top 4 ist denn auch das nächste Ziel, da ihnen dies in der Best-of-5-Serie der Playoff-Viertelfinals den ersten und allenfalls den zusätzlichen Heimvorteil sichern würde.
Allerdings warten vorher noch hohe Hürden, folgen doch nun für die Muralt-Truppe im nicht gerade ausgewogenen Spielplan ab Samstag und innert einer Woche gleich drei Auswärtspartien, ehe die Qualifikation am 4. Februar mit dem Heimspiel gegen Rheintal abgeschlossen wird. Wollen sich die Emmentaler im Playoff-Tableau in der oberen Hälfte behaupten, werden sie zweifellos auch auf fremdem Eis punkten müssen.
